Digitalisierung – Was dies wirklich für die Fertigungsindustrie bedeutet

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Angesichts der vielversprechenden Wirtschaftsaussichten werden produzierende Unternehmen aller Größenordnungen ermutigt, die Industrie 4.0 zu übernehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch bekannt als die vierte industrielle Revolution, bedeutet sie die allmähliche Kombination traditioneller Fertigungs- und Industriepraktiken mit dem Einsatz von Digitalisierungstechnologie.

Länder wie Deutschland oder Österreich verfügen über starke Ökosysteme, die es den Unternehmen ermöglichen, Technologien einzusetzen, die günstige Produktionsergebnisse ermöglichen. Dennoch bleibt die Frage, ob die Digitalisierung der nächste Schritt für Unternehmen sein sollte, die noch immer traditionelle Offline-Praktiken anwenden.

Herausforderungen bei der Beschaffung von CNC Bauteilen online

Die Einführung der Digitalisierung wird als ein Schritt nach vorn gesehen, um Prozesse zu verbessern und die Produktivität zu steigern. Es bestehen jedoch noch Bedenken, ob die Anwendung neuer Technologien es den Unternehmen ermöglicht, die Vorteile zu nutzen, die sie mit ihrem seit langem etablierten Ansatz schon lange genießen. Viele Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes haben neue Technologien, einschließlich der Digitalisierung, nur zögerlich eingeführt, da sie sich mit der Komplexität des Prozesses und mit der Idee, zu viele Berührungspunkte mit den Daten zu haben, nicht wohl fühlen, neben vielen anderen Bedenken.

Die meisten Hersteller sind auch nicht bereit, die Digitalisierung zu übernehmen, da sie nicht über das Wissen, die Fähigkeiten und die Ressourcen im Zusammenhang mit der Analyse großer Datenmengen verfügen und ihre traditionelle Vorgehensweise bevorzugen würden.

Einen anderen Weg gehen beispielsweise eine Vielzahl sogenannter Plattformunternehmen, die ihre Digitalisierungsstrategien komplett am Kunden ausrichten und ihm eine schnelle, kostengünstige und stets verfügbare Online-Beschaffung von Industriekomponenten wie Frästeilen, Blechteilen oder 3D-Druckbauteilen erlauben.

Für den Einsatz im B2C Bereich gibt trinckle noch folgende Schwachpunkte an:

  • ein Modell vor dem 3D-Druck herzustellen, ist ziemlich kompliziert
  • der Bestellungsprozess ist oft extrem umständlich
  • und natürlich bleibt der hohe Preis für viele ein Hindernis

Hier ergeben sich aber gleichermaßen große Chancen für die fertigende Industrie sich mit neuen Lösungen zu profilieren und außnahmsweise das digitale Feld nicht den Chinesen und den Amerikanern zu überlassen.

Andererseits herrscht große Sorge über die Preistransparenz durch Online-Kalkulation von Bauteilen bei vielen Herstellern. Früher war gerade durch die Nichtverfügbarkeit von ausreichendne Fertigern, die lange Kommunikation und eine bewusst gewählte Intransparenz in der Preisgrundlage oft ein Mittel zur Erhöhung der Marge. Dies lässt sich so nun nicht mehr so einfach realisieren.

Mutig nach vorne gehen

Das der Weg gegangen wird, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Alle paar Tage kommt eine neue Plattform online. Viele auch aus dem Ausland und mit großen finanziellen Mitteln und noch mehr Mut ausgestattet.

Aber das alles ist kein Grund den Kopf in den Boden zu stecken oder gar den Wandel aussitzen zu wollen. Die höheren Preise hierzulande sind nicht nur durch höhere Löhne gerechtfertigt. Kundenorientierung, Qualität und Lösungskompetenz sind ausschlaggebende Merkmale für Premiumpreise.

Noch wer diese Dienstleistungen erfolgreich an den Mann bringen will, muss die Kunden überhaupt erstmal erreichen. Ohne Online-präsenz und neue Akquisewerkzeuge wird das nicht zu schaffen sein. Aber ein Werkzeug bleibt ein Werkzeug. Man kann es kaufen und benutzen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Also worauf noch warten? Ab in die Digitalisierung!

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